Glaubensreform

Spiritualität und Religion wandeln sich. Im persönlichen Leben ebenso wie in der Kirche und in der Gesellschaft.  Was bleiben will, muss sich ändern. Eine Glaubensreform tut heute ebenso not wie in der Reformationszeit vor 500 Jahren.

 

Die größte Herausforderung dürfte sein, "Gott" nicht-theistisch zu verstehen. Das bedeutet: Gott ist weder ein "Wesen" außerhalb der Welt noch identisch mit der Welt. Die christliche Mystik spricht davon, Gott sei der "Grund" aller Dinge. Man könnte auch sagen: die Tiefendimension des Lebens.

 

Gleiches gilt für Jesus. In ihm drückt sich der göttliche Grund des Lebens aus. Und nicht nur das, auch in jedem Lebewesen gibt sich der göttliche Grund eine vorübergehende Form.

 

Auf diesen Seiten finden Sie einige Themen für eine heute nötige Glaubensreform.

Bei der 500-Jahr-Feier der Reformation 2017 wird man Mut und Entscheidungskraft der Reformatoren preisen, weil sie die Kirche aus einer tiefen Krise geführt haben. Wird die einladende evangelische Kirche aber auch ein Signal geben, dass sie nach den strukturellen endlich auch Glaubensreformen will, die beide Kirchen bislang abgewehrt haben? Auf solche Signale warten viele Christen, der Glaubwürdigkeit wegen. Ihre Stimme zu verstärken, hat sich die bekenntnisoffene Gesellschaft um Klaus-Peter Jörns und Hubertus Halbfas zum Ziel gesetzt.